Rezensionsexemplare und Anfragen - Ein Ding der (Un)Möglichkeit?

Juni 12, 2017

Lieber Leser/Liebe Leserin,
Quelle: Freepik.com

In letzter Zeit begegnen mir immer wieder Diskussionen, Kommentare und Nachrichten rund um das Thema Rezensionsexemplare und deren Anfragen.
Primär sollte es beim Bloggen nicht um die Rezensionsexemplare gehen, das ist wohl jedem klar, doch ist es eine nette Bereitstellung der Verlage und Autoren, unsere Reichweite für etwas zu nutzen, was sowohl ihnen als auch uns etwas bringt - die Besprechung dieses Buches. Das Nutzen der Reichweite, um genau dieses Buch anderen vorzustellen und sie zu animieren, dieses Buch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, ja, vielleicht sogar einen Anlass zu sehen, es zu kaufen.
Letzten Endes sind wir also irgendwo auch ein Marketing Kanal, der nicht zu unterschätzen ist und doch bin ich erstaunt und vielleicht auch ein klein wenig schockiert, wie mancher Blogger genau nach diesen Rezensionsexemplaren fragt, oder sich darüber aufgeregt wird, wenn man mal nicht das gewünschte Exemplar bekommt.

Woran das liegt und wie sich das Ganze zusammensetzt, habe ich in Zusammenarbeit mit dem Carlsen Verlag und besonders Ramona, ein Mal herausgearbeitet. (Vielen Dank dafür:) ).

Das Bewerbungsschreiben
und ja, genau so etwas ist es auch, mit dem man dem Verlag oder dem Autoren gegenüber tritt. 
Letzten Endes ist genau das das Aushängeschild für den Blogger und den Blog. Es sollte also so ausführlich wie möglich, knapp auf den Punkt gebracht werden, wer man ist, wo man bloggt, welche Social Media Kanäle man bedient und welche Genres man generell liest. Wünschenswert sind natürlich immer die Bereitstellung eines Media Kits, oder der Zahlen zu den Kanälen.
Der erste Eindruck ist wichtig. Immerhin möchte man seinen Gegenüber ja davon überzeugen, wieso man als Blogger gerade dafür geeignet ist, dieses Buch zu lesen.
Ein einfaches Hi, ich bin Anna und würde gerne xyz rezensieren ist zwar nett, und man hatte vielleicht auch schon persönlichen Kontakt zu dem Verlag, man kann aber nicht voraussetzen, dass sich jeder an jeden in der Masse an Menschen (zum Beispiel auf einer Messe) erinnert.
Oftmals wird vergessen, dass eben dieser erste Eindruck über Sieg oder Niederlage entscheidet, oder darüber, ob eine weitere Zusammenarbeit statt findet, oder nicht.
Manch einer scheint aber genau das vergessen zu haben, denn auch hier finde ich den Ton unfassbar wichtig.
Man kann schreiben : Guten Tag liebes xxx Team, ich bin Anna, 22 Jahre alt und blogge seit 2 Jahren auf Fuchsias Weltenecho [...] Ich habe großes Interesse daran, Buch X zu lesen, da mich sowohl der Klappentext, als auch Cover total ansprechen. Allein, weil es in mein bevorzugtes Genre fällt, freue ich mich sehr, wenn sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellen würden.

Gleiches kann aber auch so klingen: Hallo, ich habe Interesse an dem Buch X. Würde es als Rezensionsexemplar haben wollen.

Welches von beiden klingt dort nun ansprechender? Egal, ob man den Anderen persönlich kennt, oder nicht, sollte man immer kurz erwähnen wer man ist und wo man bloggt, erst dann kann sich auch der Ansprechpartner (vielleicht) an einen erinnern, oder den Blogger zuordnen.

Außerdem ist es wichtig, die Postadresse mit anzugeben, wenn man ein Rezensionsexemplar anfragt, was oftmals vergessen wird. Man erleichtert nicht nur dem Team die Arbeit, sondern auch sich selber.
Der Ton macht die Musik und besonders wichtig, denkt daran, dass ihr euch und euren Blog damit präsentiert. Stellt euch kurz vor, sagt, wer ihr seid und warum ihr das Buch lesen wollt und was ihr ansonsten so lest.
Letztendlich ist es eine vereinfachte Form der Bewerbung, aber nicht weniger wichtig.
Manch einer scheint aber genau das zu vergessen. Denn wir Blogger sind eine Art eines Marketing-Kanals und Verlage haben inzwischen eine Vielzahl an Bloggern, sie sind also auf eine einzelne Person nicht angewiesen.


Wie wichtig sind Zahlen also wirklich?
Der Carlsen Verlag legt großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Bloggern und hat schon, in meinen Augen, früh erkannt, welche reichweitenstarken Interaktionen nicht nur über den externen Blog erreicht werden, sondern auch über Facebook, Instagram und Co.
Da Carlsen nun nicht unbedingt zu den kleinen Verlagen zählt, sind sie in der Position, zu entscheiden, wer ein Rezensionsexemplar bekommt und wer nicht.
Grobe Richtwerte sehen wie folgt aus:
  • Der Blog/Youtube-Kanal sollte länger als ein Jahr existieren und ein gültiges Impressum haben (Siehe dazu folgenden Post: Rechtlich gültiges Impressum)
  • Regelmäßige Beiträge sind erwünscht - die Abstände zwischen den Beiträgen sollten keine 4 Wochen betragen
  • Neben dem Blog ist mindestens ein weiterer Social-Media-Kanals mit mehr als 1.000 Followern verfügen (Facebook, Instagram, Twitter,...)
Transparente Vorgaben, die zu erreichen sind, wenn man aktiv dabei ist und sich abhebt. Letzten Endes geht es aber auch darum, Beiträge kreativ und aktiv zu gestalten. Zahlen sind zwar wichtig und auch wünschenswert, in meinen Augen muss aber auch die Relation zu der Aktivität auf einem Kanal stimmen.
Beispiel Facebook. Was bringen einem 50.000 Likes, wenn 10 Leute gefällt mir drücken? Ich denke nicht, dass sich das ein Blogger wünscht, geschweige denn ein Verlag, oder Autor.
Viele vergessen neben den ganzen Zahlen nachher auch den Spaß am bloggen. Zahlen werden immer wichtiger und präsenter, darunter können mitunter aber auch das Leseverhalten und die Qualität der Beiträge auf dem Blog leiden (Siehe hier den Beitrag zu Zahlen und Likes). Je dringender man versucht, diese Zahlen zu erreichen, je nörgeliger man auch öffentlich auftritt: "Ich habe schon wieder Follower verloren...", desto weniger haben die Leser Lust wirklich aktiv dabei zu sein und es hinterlässt nicht unbedingt den besten Nachgeschmack auf der Zunge, wenn sich jemand nur um die Zahlen sorgt.
Jeder hat sein Päckchen zu tragen, da muss man sich privat nicht auch noch das (sorry) Gejammer über verloren gegangene Zahlen und Follower anhören. Das Internet ist schnelllebig geworden.
Wer dabei bleiben will, muss aktiv sein und ja, das bedeutet auch, sich die Zeit am Tag zu nehmen, genau diese Social Media Aktivitäten zu betreiben - sehen und gesehen werden.
Zahlen spielen also eine wichtige Rolle, sind aber nicht nur das Entscheidungskriterium, warum jemand ein Rezensionsexemplar bekommt, oder nicht.

Seid also aktiv dabei, zeigt, welche Qualitäten ihr habt und warum gerade ihr unentbehrlich seid und häufig gibt es dann auch trotz nicht unbedingt aller erfüllten Kriterien eine Zusage zu einem Exemplar.
Wie gesagt, es ist eine Bewerbung um das Buch, euer Aushängeschild, das im nachhinein auch keine Zahlen beschönigen können.

Warum schreibt man mir, das Kontingent sei leer, wenn andere nach mir das Buch noch bekommen?
Zunächst ein Mal kann man genau so was bitte im kleineren Kreis besprechen und nicht im öffentlichen Bereich des Internets (gibt es private Bereiche im Netz überhaupt?).
Es gehört sich einfach nicht, als Blogger neidvoll auf die Zusage anderer zu gucken, während man selber eine Absage bekommen hat. Klar, tut es weh, keine Frage, besonders dann, wenn man selber vielleicht der "größere" Blogger ist.
Dennoch gibt es auch hier ein paar Kriterien, die man beachten sollte. 
Zunächst einmal vergeben Verlage und Autoren häufig an ihren engsten Bloggerkreis/Presse die ersten Exemplare. Bei Carlsen sind das zum Beispiel die Blogger-Helden, mit denen sie eng zusammenarbeiten. Blogger, die aktiv für Carlsen werben und Kooperationen mit dem Verlag eingehen zum Beispiel (hier dazu mehr).
Die ersten Bücher aus dem Kontingent sind also schon einmal weg.
Außerdem ist es wichtig, wie gut das Buch zum Blog passt und umgekehrt. Wer also bevorzugt Fantasy liest und auch diese Gruppe an Lesern erreicht, sollte also nicht allzu traurig sein, wenn er dann einen Thriller nicht bekommt.
Es ist auch für einen Verlag oder Autoren wichtig abzuschätzen, wie gut oder schlecht das Buch auf diesem Blog ankommen wird.
Manchmal spielt der Zeitpunkt der Anfrage eine Rolle, denn es kann auch nach dem Prinzip laufen: "Wer zuerst kommt, malt zuerst!".
Wer also Monate später ein Buch nach ET anfragt, kann nicht unbedingt mehr mit freiem Kontingent rechnen. 
Ein weiteres Kriterium kann die Beliebtheit des Buches sein und welche Aktionen rund um das Buch geplant sind, denn auch das sollte mit einberechnet werden.
Nicht zuletzt spielen hier auch die Social Media Kanäle eine wichtige Rolle. Wer also bevorzugt Blog und Facebook nutzt und das Buch bereits in diesem Bereich häufig verteilt wurde, ist man rein aus Marketing Sicht auch darauf bedacht, andere Kanäle zu bedienen. Zum Beispiel Instagram und Youtube.
Das Buch bekannt machen funktioniert nämlich häufig über verschiedene Kanäle und nicht nur über einen Zugang.
Man sollte also nicht allzu enttäuscht sein, wenn es dann ein Mal nicht funktioniert.
Neben Zahlen gibt es also hier auch eine weitere Reihe an Kriterien, die berücksichtigt werden sollten.
Und das wichtigste, ein Verlag oder Autor kann keine personalisierte, oder individuelle Absage schreiben. Häufig ist hier das Hauptargument: Das Kontingent ist erschöpft. Klingt außerdem netter, als zu sagen: Du entsprichst nicht unseren Anforderungen, denn damit bricht man wieder eine Diskussion vom Zaun, die nicht sein muss. Mal gewinnt man, mal verlieren die Anderen, oder so ähnlich. Auch aus einer Absage kann man positives ziehen.
Man ist ja auf dem richtigen Weg, nur manchmal ist das, was man macht nicht das, was gesucht, oder verlangt wird. Das ist okay und keineswegs verwerflich.

Aber vermeidet solche Aussagen in der Öffentlichkeit. So etwas wirft kein gutes Licht auf den Blog und den Blogger selbst. Nicht jede Anspruchshaltung wird auch der Größe des Blogs oder dessen Qualität gerecht und wer viel jammert, hätte eben diese Energie besser dazu verwenden sollen, aktiv und positiv zu sein.
Wer möchte schon jemandem folgen, der sich selbst oder die Zahlen die ganze Zeit bemitleidet?
Versteht mich bitte nicht falsch, auch ich beachte die Zahlen und bin enttäuscht, wenn es mit dem Herzensbuch vielleicht nicht geklappt hat, aber gerade an so etwas kann man wachsen.
Klar, kann ich verstehen, dass man enttäuscht ist.
Aber sind wir mal ehrlich. Die Welt geht davon nicht unter und wenn ihr die Wahl habt zwischen einem Blogger, der aktiv dabei ist, positives ausstrahlt und Menschen mitzieht, oder einem, der zwar die Zahlen mitbringt, aber ansonsten häufig Posts zu meine Zahlen gehen runter und ach, schon wieder keine Zusage bekommen - wie unfair, habt, wen würdet ihr wählen?

Bücher bespreche ich eigentlich nicht und ich habe viele Rezensionsexemplare noch ungelesen zu Hause.
Ja, auch ich kenne das. Man fragt an, hat dann Lust, die Exemplare zu lesen und irgendwann hat man doch den Überblick verloren. 
Am besten legt man sich hier eine Liste an mit den Exemplaren, die man zeitnah lesen sollte (Wie solche Listen aussehen können, seht ihr bei Trallafittibooks).
Denn primär sind Rezensions- oder Besprechungsexemplare eben genau dafür gemacht, um sie zu besprechen und zu rezensieren.
Viele vergessen häufig dann die Beleglinks an den Verlag zu schicken und sorgen damit dafür, dass sie nicht unbedingt in ein gutes Licht gerückt werden. Viel anfragen und wenig rezensieren sollte nicht die Quote hinter dem Gedanken von Anfragen sein.
Fragt also nur so viel an, wie ihr auch lesen könnt.
Und selbst wenn euch ein Buch mal nicht gefallen sollte, schreibt oder sagt es auch so. Eine subjektive, gut formulierte Meinung kann ein Buch trotz schlechter Kritik interessant und ansprechend machen.
Nur wer langfristig glaubwürdig ist, kann sich auch nachher auf weitere Zusammenarbeiten freuen.
Wer ein Mal gar nicht in ein Buch reinkommen sollte und es abbricht, kann sich immer an den Verlag oder Autoren wenden. Eine Weitergabe an einen anderen Blogger ist immer möglich.

Eine zeitnahe Besprechung zum ET sollte also immer gewährleistet sein und wenn nicht, schreibt es einfach dem Verlag, oder Autoren. Auch sie sind nur Menschen und sind wohl die Letzten, die für irgendwas kein Verständnis haben.

Und als guter Tipp, nutzt mehr Plattformen, als Facebook und den Blog, um eure Rezensionen zu verbreiten. Nutzt Amazon, Lovelybooks, Thalia und Co, denn damit tut ihr nicht nur euch etwas Gutes, sondern erhöht auch die Reichweite und das Gesehen werden vom Buch und Verlag.

#einHerzfürBücher

Die Moral von der Geschicht: Anfragen sind zu guter Letzt nichts anderes als Bewerbungen um das Buch. Achtet darauf, nicht zu wenig und nicht zu viel hinein zu schreiben und besonders wünschenswert ist natürlich der Ton dahinter.
Ein Schwöre, ALTA, solltet ihr vielleicht zu Hause lassen (just saying). 
Auch euer Auftreten und die Qualität, sowie Social Media Kanäle spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Rezensenten.
Die Mischung macht es und auch ich alter Bloggerhase...fuchs bekomme nicht alles, was ich mir wünsche.
Ich sitze dann einfach in der Ecke und weine, aber das ist okay. 
Wenn mir das Buch wichtig ist, unterstütze ich Verlag und Autor UND Buch durch einen Kauf. 

#becausewecan

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18 Kommentare

  1. Hallo Anna :)
    Mal wieder ein sehr guter und informativer Beitrag. Die Verlage danken es dir vermutlich sehr und ich auch, aa konnte ich auch noch einiges für mich selber abgucken. :) LG Michi

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    1. Hallo Michi ♥
      Vielen Dank, ja, ich denke so mancher unterschätzt wie wichtig die Anfrage nachher wirklich ist und das es nicht nur darum geht zu sagen: Hey, hier bin ich und ich rezensiere gern. Sondern das Verlage und Autoren durchaus in der Position sind auch zu sagen: Hey, das passt leider nicht so ganz zum Buch :)

      In letzter Zeit liest man ja doch so einiges.

      Liebe Grüße, Anna

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  2. Hi Anna,
    Finde deinen Beitrag sehr gut weil ich genauso denke und gut finde das es endlich mal jemand schreibt 😄
    Alles Liebe,
    Shelly 😊

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    1. Hallo Shelly,

      Vielen Dank ❤
      Ja, mir lag es die ganze Zeit auf der Zunge und nun habe ich mich mal getraut :D

      Lieve Grüße,
      Anna

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  3. Hallo Anna,

    ein guter Beitrag. Ich denke ein Buch anzufragen, ist etwas Besonderes, sollte ich eine Zusage erhalten, dann freue ich mich oft tagelang und hüpfe quasi herum. Sollte es mal nicht klappen, sehe ich das als Ansporn, mich zu verbessern. Außerdem, so sehe ich das, frge ich auch nur Bücher an, die mich interessieren. Soll heißen, wenn es nicht klappt, dann kaufe ich mir die Bücher. Schließlich stehen sie im Mittelpunkt.
    Und was die Reichweite angeht, bestimmt ist meine, gemessen an großen Blogs kleiner, doch das ist nicht schlimm. Was kann ich tun, was kann ich für meine Leser tun? Für mich habe ich festgestellt, Blogs von anderen besuchen, mit Bloggern zu interagieren, ist doch auch schon mal ein sehr guter Anfang.
    Liebe Grüße Cindy

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    1. Hallo Cindy,

      Genau so sehe ich das auch. Man sollte sich nicht verrückt machen und nur Dinge anfragen, für die man sich wirklich interessiert.

      Eben genau sehen und gesehen werden ist super wichtig!

      Liebe Grüße,
      Anna

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  4. Liebe Anna,

    ich denke, du hast hier genau die Worte gefunden, die schon einigen länger auf der Zunge liegen.
    Vor allem nach den ganzen Online-Diskussionen der letzten Tage finde ich es schön, hier klare Strukturen zu finden - und die nicht nur von dir (auch wenn mir das natürlich schon aussagekräftig genug gewesen wäre ;)) , sondern auch einfach mit dem Rückhalt von einem Verlag, der jeden Tag genügend solcher Anfragen bearbeitet.
    Vielen lieben Dank dafür!

    Drück dich <3 Jill

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    1. Allerliebste lieblings-jill❤

      Du bringst es auf den Punkt. Mir war es echt wichtig, auch ein Mal die Sichtweise eines Verlages mit reinzubringen, einfach um zu zeigen, wie vielschichtig das Ganze ist, was doch oftmals übersehen wird.
      Und wenn wir die gleichen Gedanken hatten, freut mich das sehr 😍🦊

      Liebste Grüße,
      Anna

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  5. Richtig gut & informativ geschrieben!
    Danke für deine Mühe!

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  6. Liebe Anna,

    ein toller und informativer Beitrag, vielen Dank dafür! :)
    Wenn ich mich um ein Rezensionsexemplar bewerbe, freue ich mich immer sehr, wenn ich eine Zusage erhalte. Das ist immer aufregend! :)
    Und sollte es mal nicht klappen, habe ich auch immer vollstes Verständnis dafür. Der Kontakt mit den Verlagen ist immer sehr sympathisch, ich habe da bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Hallo Nicole,
      Das freut mich wirklich zu hören, denn nur so kann und sollte man denken, ansonsten nimmt man sich vermutlich den Spaß am Bloggen ❤

      Liebe Grüße,
      Anna

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  7. Hey :)

    Diese Neidkultur bei Rezensionsexemplaren habe ich persönlich noch nie so wirklich verstanden ... Bezogen auf den materiellen Wert geht es bei Büchern schließlich nicht um ein Vermögen und wenn mich das Buch wirklich so sehr interessiert, dann kaufe ich es mir. Oder warte halt, bis es vielleicht in der Bücherei erhältlich ist. Was ist da schon dabei?

    Ich habe auch schon einige Absagen erhalten, die mich zwar nicht gefreut haben, aber so ist es halt im Leben. Mal gewinnt, mal verliert man :). Da freue ich mich dann umso mehr, wenn ich für das nächste Buch, das ich anfrage, wieder eine Zusage bekomme.

    Liebe Grüße
    Ascari

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  8. Hallöchen =)

    Ein wirklich interessanter Beitrag, vor allem weil er im Rahmen dieser Zusammenarbeit erstellt wurde.
    Ich hab mich ja früher nie getraut überhaupt nach Exemplaren zu fragen, weil ich selbst immer dachte mein Blog sei noch nicht groß genau und außerdem fällt es mir doch recht schwer um sowas zu bitten. Nachdem Random House dann das Bloggerportal ins Leben gerufen hat und es quasi kinderleicht ist, hier Anfragen zu platzieren, hab ich mich dann auch etwas weiter nach vorne gewagt. Mittlerweile habe ich regelmäßig Kontakt zu Verlagen und das Problem für mich als Bloggerin ist eher, aus dem riesen Angebot der Rezensionsexemplare diese zu wählen, die mich am meisten interessieren und für die ich auch eine zeitnahe Rezension garantieren kann. Ein zu hoher Stapel an Rezensionsexemplaren artet nämlich mal schnell in Stress aus.
    Bei einer Sache sind wir uns völlig einig: Der Ton macht die Musik! Und Freundlichkeit kostest nichts. Das gilt im Übrigen für Verlage, Autoren, Leser und Blogger gleichermaßen.

    Bei einem Punkt muss ich dir widersprechen. Ich finde es nämlich legitim zu sagen, dass ein Blogger nicht die vom Verlag festgelegten Anforderungen erfüllt. Dass dies nicht immer leicht aufgenommen wird ist klar, aber letztlich entspricht es doch den Tatsachen =).

    LG
    Anja

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    1. Vielen Dank für deine Antwort, liebe Anja :)

      Der Kommentar mit der Absage bezog sich mehr darauf, dass ein Verlag, wenn er zu viel in die Absage schreibt, sich wieder angreifbar macht, wie bei einer Absage eines Bewerbungsgespräches quasi auch.
      Klar ist es vollkommen legitim zu sagen, du erfüllt die Anforderungen nicht, in diesem Bezug ging es aber mehr darum zu vermeiden, dass Endlosdiskussionen, vor allem bei Rezibüchern, entstehen . In der Zusammenarbeit steht ja sehr häufig, wenn du ein wenig länger dabei/größer bist, melde dich gerne bei uns :)
      Das kann man bei Rezibüchern leider nur schwer begründen, weil man da, wie oben aufgezeigt, auch noch ganz andere Faktoren miteinbeziehen muss/einbezogen werden und die alle zu nennen Ewigkeiten dauern würde. Das ist vermutlich ein Grund, warum andere Verlage gar nicht erst antworten, sondern entweder losschicken, oder halt nicht.
      Ich glaube, das kam im Text vielleicht anders an, als es gemeint war 😅
      Natürlich ist es ok zu sagen: Du bist uns zu klein. Aber die wenigsten schreiben das bei Rezensionsexemplaren so in die Absage. Meistens heißt es sehr begehrt oder halt: Kontingent erschöpft.

      Ich glaube auch, dass man sich selbst der größte Kritiker ist und deshalb ein wenig Scheu hat, Verlage anzuschreiben. Sobald man es einmal gemacht hat, ist auch dieser Spannungsbogen raus, finde ich


      Liebe Grüße,
      Anna

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  9. Liebe Anna,

    aus unserem Interview ist ein schöner und sehr umfassender Beitrag entstanden. Ich danke dir dafür!

    Viele liebe Grüße
    Ramona

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    1. Liebe Ramona,

      Ich danke dir für das tolle und umfassende Input. Zusammen mit den eigenen Erfahrungen und dem Studium war das wirklich umfangreich und ich denke, das hat sich gelohnt.

      Liebe Grüße,
      Anna

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