5 Mädels, 1 Mission: Andreas März

Juni 05, 2016

Willkommen zu Tag 8 der Vorstellungsrunde. Heute stellen wir Andreas März vor.
Manch einer mag ihn kennen. Manch einer nicht. Hier eine kurze Vorstellung, ehe wir zum Interview übergehen:



Andreas März wurde am 13.10.1979 in Dresden geboren. Bereits in frühester Kindheit begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Zusätzlich ließ er sich von Dichtern inspirieren und schrieb zahlreiche Gedichte, von denen einige veröffentlicht wurden. Während seiner kaufmännischen Ausbildung wuchs in ihm immer mehr der Wunsch, Romane zu schreiben. Mit 'Tödlicher Sommer' gibt er sein Debüt. Andreas März lebt mit seiner Lebensgefährtin Antje und seiner Schildkröte Hugo in Dresden.
Quelle: Amazon.de


Und nun viel Spaß beim Interview :)



1. Beschreibe dich selbst in 1-2 Sätzen.


Ich bin in Sachen Bücher ein leidenschaftlicher Mensch: lesen und schreiben gehören für mich dazu. Und ich bin wie meine Geschichten: vielseitig, denke ich. „smile“-Emoticon


2. Wie bist du zum Schreiben gekommen und in welchem Genre
schreibst du?

Ich war ein unbedeutender Praktikant, der an einem Empfang saß, wo es nicht gerade hektisch zuging. Um nicht ganz zu versauern, machte ich anfangs ein paar Fingerübungen des Zehn-Finger-Systems. Daraus wurden irgendwann ganze Sätze – und schon hatte ich das erste Kapitel von »Tödlicher Sommer« fertig. Zuerst hielt ich es für eine Schnapsidee. Dann machte ich aber weiter und weiter, und schließlich war eine ganze Geschichte entstanden.
Hauptsächlich schreibe ich Krimis. Aber ich bin auch neugierig, inwieweit ich mit anderen Genres zurechtkomme. Deswegen wage ich mich auch in andere Gebiete, zum Beispiel Science Fiction oder Fantasy. Irgendwann würde ich gern auch mal eine Horrorgeschichte schreiben, bei der es mich selbst schon beim Tippen gruselt. Im Moment arbeite ich an einer Geschichte, die lose auf einem Lied von Jonny Hill basiert.




3. Was inspiriert dich und wo schreibst du am

liebsten?

Wenn ich mir hin und wieder einen Film oder eine Serie ansehe, kommen mir zu den behandelnden Themen eigene Gedanken, aus denen komplexe Geschichten entstehen, die mit dem Film oder der Serie am Ende nichts mehr zu tun haben. Es soll niemand sagen, dass ich das aus dem und dem Film geklaut habe. Ich schreibe am liebsten zu Hause. Im Sommer setze ich mich mit dem Laptop auf den Balkon und genieße das schöne Wetter, wenn es denn schön ist …




4. Spiegeln die Figuren dich selbst oder Andere

aus deinem Umfeld wieder?

Weitestgehend nicht. Man muss darauf achten, dass sich niemand persönlich angegriffen fühlt, wenn man zum Beispiel einen Bösewicht erschafft. In der Hinsicht bin ich um Neutralität bemüht. Natürlich klappt das nicht immer. Manchmal erkennen sich Menschen aus meinem Umfeld scheinbar wieder in der einen oder anderen Figur. Aber das lege ich dann als künstlerische Freiheit aus.




5. Beschreibe deine 3 positiven und 3 negativen

Eigenschaften

Ich bin schriftstellerisch hilfsbereit. Das hat den Vorteil, dass ich auch für andere Autoren, die ich grundsätzlich als Kollegen und nicht als Konkurrenten betrachte, Ideen entwickle, die hilfreich für ihre Geschichten sein können. Ich habe diesbezüglich auch schon ein Buch lektoriert. Zuhören kann ich auch ganz gut. Und ich bin ein unverbesserlicher Optimist, bei dem auch mal die Sonne scheint, wenn es draußen regnet.

Eine negative Eigenschaft ist meine Ungeduld: Alles muss am besten schnell vonstattengehen, damit ich das nächste Projekt starten kann. Das macht sich auch beim Schreiben bemerkbar, wenn der Fehlerteufel mit ungeminderter Härte zuschlägt, sodass ich am nächsten Tag beim erneuten Durchlesen nicht weiß, was ich eigentlich zum Ausdruck bringen wollte.
Ich bin sehr rechthaberisch, auch wenn ich vielleicht im Irrtum bin. Selbst wenn ich meinen Fehler beinahe einsehe, muss ich immer noch diskutieren, in der Hoffnung, meinen Gesprächspartner damit zum Aufgeben bewegen zu können.
Manchmal bin ich zu stolz, um Änderungen an meinen Geschichten hinzunehmen, da ich Vorschläge dieser Art als Angriff auf mich sehe. Aber irgendwann lasse ich mich dann doch oft breitschlagen.



6. Wodurch lässt du dich inspirieren, wenn es 

um deine Figuren und Charaktere geht?

In den Situationen, die ich kreiere, frage ich mich manchmal, wie ich reagieren würde. Und dann macht meine Figur genau das Gegenteil, da meine Methode meistens zum Fettnäpfchen führt.




7. In welcher fiktiven Welt würdest du gerne 

leben und warum?

Phantasien, die von Michael Ende erschaffene Welt. Weil dort Träume und Hoffnungen wahr werden können.



8. Was machst du neben dem Schreiben?


Meine Leidenschaft neben dem Schreiben sind, wie oben schon erwähnt, Filme und Serien. Das hilft mir, abzuschalten. Musik finde ich auch ganz wichtig. Manchmal spiele ich selbst, aber meistens höre ich nur. Im Sommer widme ich mich gern meiner Schildkröte (im Winter hält sie ja Winterschlaf) und gehe, wenn es das Wetter zulässt, mit ihr Gassi. Sehr zur Freude vorbeigehender Passanten, die noch nie eine Schildkröte in echt gesehen haben.



9. Wie bist du dazu gekommen, deine 

Geschichten zu veröffentlichen?

In mir reifte die Idee, die Geschichten, die ich schreibe, nicht nur für mich selbst zu erschaffen. Lange habe ich gezögert, bis ich mich irgendwann überzeugen ließ, mich auf die Verlagssuche zu begeben. Was ich dann auch tat. Schließlich wurde ich fündig und bin seitdem dabei. Vorher habe ich meine ersten drei Bücher (nicht lektoriert) via Selfpublishing veröffentlicht. Aber damals waren die Plattformen nicht so groß wie heute. Ich denke, dass diese Art der Buchveröffentlichung eine gute und oft unterschätzte Alternative darstellt.



10. Gibt es etwas, dass du deinem jüngeren 

kreativen – Ich sagen würdest?

Lass dich nicht von deinen Zweifeln bremsen sondern glaube an das, was du tust. Und sei nicht immer so faul!




Vielen Dank für diese Antworten!

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